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10.02.2020

Sonntagsabendkrimi gegen Willich

An diesem Wochenende musste das Spiel der U16 leider sturmbedingt ausfallen. Doch bereits vor einer Woche fand die Partie gegen Willich statt, die genug Spannung für die ganze Saison mit sich brachte. Eine starke Offensive, bei schwacher Defensive prägten diesen Sonntagnachmittag auf beiden Seiten. Von Anfang an fanden sowohl die Gäste aus Willich als auch…

An diesem Wochenende musste das Spiel der U16 leider sturmbedingt

ausfallen. Doch bereits vor einer Woche fand die Partie gegen Willich statt, die

genug Spannung für die ganze Saison mit sich brachte.

 

 

 

Eine starke Offensive, bei schwacher Defensive prägten

diesen Sonntagnachmittag auf beiden Seiten. Von Anfang an fanden sowohl die

Gäste aus Willich als auch die Voerder den Weg zum Korb und konnten dort einfach

abschließen. Bis zur Halbzeit fand niemand ein Mittel das zu stoppen. Trotzdem

gingen die Voerder mit einer Führung von 39-30 in die Kabine, da besonders

Phillip Hardes unter dem Korb dominierte und seinem Team dauernd zweite Chancen

brachte, die der Gegner nicht bekam.

 

 

 

In Halbzeit zwei wollten sich die Ennepetaler nun schnell

entscheidend absetzen, um auch die Spieler, die in den ersten zwanzig Minuten

wenig bis keine Spielzeit erhielten einzusetzen. Allerdings startete man direkt

mit einem 0-6 Lauf, womit die gewünschte Rotation ins Wasser fiel. Gegen Ende

des dritten Viertels konnte man sich zwar nochmal auf 12 Punkte absetzen, kassierte

dann aber in der letzten Minute fünf Punkte, weshalb man nur mit einen sieben

Punkte Vorsprung ins letzte Viertel ging.

 

 

 

Auch hier verschliefen die Voerder den Start und die Gäste

gingen in der 33. Minute zum ersten Mal in Führung. Dann ging es hin und her,

in der Defensive klafften weiterhin große Lücken, die vor allem zwei Willicher

hervorragend ausnutzten. Also musste man im Angriff stärker agieren. Phillip

Hardes ging mit gutem Beispiel voran, erkämpfte sich zwei Offensivrebounds und

schloss die zweiten Versuche erfolgreich ab. Alex Fuchs traf eiskalt aus der

Mitteldistanz, Matti Potthoff war beim Zug zum Korb nicht zu stoppen und Elias

Dreßler brachte durch einen Fastbreak die 71-69 Führung in der letzten Minute.

Dann sollte der Freiwurfkrimi beginnen. Zuerst bekamen die Willicher an der

Linie die Chance. Ein Treffer aus zwei Versuchen brachte sie auf einen Punkt heran

und nachdem die Voerder ihre Chance vergaben und erneut foulten, konnte Willich

an der Linie in Führung gehen. Beide Freiwürfe gingen daneben und Elias konnte

sich den Rebound holen. Die Voerder schafften es in den letzten zwanzig

Sekunden 6 Freiwürfe zu erspielen, bei nur einem schnellen erfolglosen

Abschluss auf Seiten der Gäste. Man vergab sie alle.

 

 

 

Trotzdem gewann man das Spiel am Ende mit 71-70 und konnte

glücklich die Halle verlassen. Eine Beobachtung machten die Trainer noch nach

dem Spiel. Eric Spilker und Henrik Potthoff, die an diesem Tag beide keine Sekunde

auf dem Spielfeld verbrachten waren die, die sich nach dem Abpfiff am meisten

über den Sieg gefreut haben. Dafür, dass sie ihren persönlichen Erfolg so

hinter den der Mannschaft stellen haben sie den vollsten Respekt des

Trainerteams und in den nächsten Spielen werden sie mit Sicherheit öfter auf

dem Parkett stehen.

 

 

 

TG Voerde – Willicher TV 71-70 (19-16/20-14/14-16/18-24)

 

 

 

Es spielten:

 

 

 

Alex Fuchs 9, Elias Dreßler 14, Maik Noll 2, Matti Potthoff 25, Eric Spilker dnp, Ben Stahlhut 2, Jakov Hüsken 2, Henrik Potthoff dnp, Jonas Lauer, Phillip Hardes 17

 

 

 

Freiwürfe 4/20 !!!

 

 

 

Foto: Reboundmaschine Phillip Hardes